Gewächshaus

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Brett
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Gewächshaus

von Brett am 05.05.2020 20:58

Ein kleines abgelegenes Gewächshaus mit allen vorstellbaren Kräutern und Gewürzen.

The Sun. The MOon. The Truth.

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Bonnie
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Re: Gewächshaus

von Bonnie am 08.05.2020 22:08


1

Just herbs for a tea or more.


Vorsichtig schob ich die Glastüre auf, sah mich im halbdunkeln Raum um und ertastete sofort den Lichtschalter. Surrend ging im hinteren Teil des Raumes eine Lichtquelle an - der Rest surrte lediglich vergebens um sein Leben. Schnellen Schrittes betrat ich das Gewächshaus, schob immer wieder Pflanzen weg die sich mir in den Weg stellten, auf der Suche nach gewissen Kräutern - und unter anderem Eisenkraut. Mehr und mehr begab ich mich ins Halbdunkle, zog einen Sack aus der Tasche und begann kleine Stängel willkürlich abzutrennen, mit dem Ziel sie getrocknet zu Hause für Tränke zu lagern. Der Beutel füllte sich bewundernswert schnell und ich blieb vor dem Eisenkraut stehen. Jemand schien vor mir hier gewesen zu sein, kaum mehr was war übrig. Vorsichtig lehnte ich mich über den alten morschen Holztisch, zupfte Stängel für Stängel von dem Kraut ab, welches direkt den Weg in den Beutel fand. Mein Blick glitt nach rechts als ich dachte etwas aufleuchten zu sehen, den Beutel legte ich auf die Kante und lehnte vor, schob die Blätter bei Seite in der Hoffnung was zu finden - aber mein Verstand schien mir bereits Streiche zu spielen. Vor mir präsentierte sich der alte morsche Holztisch, natürlich leer. Etwas schmunzelnd über mich selber wollte ich zu meiner linken nach meinem Beutel greiffen, zurück zum Auto und nach Hause - aber mein Beutel war weg.
Sofort drehte ich mich um, suchend nach einem Anzeichen wer mit mir hier sein könnte..


  



  

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.05.2020 20:07.

Enzo

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Beiträge: 3

Re: Gewächshaus

von Enzo am 10.05.2020 17:44

01

STRANGE WOMAN TO YOUR EYES

 

Unsere Welt ist so sicher wie noch nie zuvor. Wir werden immer älter. Und immer gesünder. Von ein paar Millionen fettleibigen Amerikanern abgesehen. Aber auch denen geht es besser als früher. So wenig Kriege wie in den letzten Jahren gab es nie. Unzählige Krankheiten sind ausgemerzt. Zumindest bis auf ein paar wenige, die die Menschheit nach und nach vergisst. Man hört von ihnen nur noch in Dokumentationen. Abends im Bett lauscht man dem Fernseher der Nachbarn.


Wenn man ein Bett hat. Eine undefinierbare Bezeichnung für etwas, dass kein Gesicht hat. Ebenso wie Schlaf. Wann ich das letzte Mal die Augen geschlossen hatte, war mir entfallen. Zeit war surreal. Ein raues Schleifen am Zahn der Geschichte. Und meine schien schier endlos zu sein. Endlos ohne Ring oder Kette oder sonstiges. Damon Salvatore hatte mich an die Nacht gekettet.


Streunern war eine willkommene Ablenkung. Die Beine vertreten. Herauskommen. So klein diese Stadt auch war, so groß erschien sie mir. Jeden Winkel hatte ich abgelaufen. Es hatte längst festgestanden, dass ich ohne meinen Ring nicht gehen würde. Also blieb ich. Wandte mich diesem Idyll zu. Ein Idyll was von tragischer Ironie nur so strotzte.


Mit jeder Nacht ging mein Weg ein Stück weiter. Damon hatte sich mit Vergnügen verabschiedet. Das ich den Weg bis zu ihm nie in einer Nacht schaffte, wusste er. So blieb heute auf meiner Erkundungstour das Bayou offen. Das nächste was ich von der Liste haken konnte. Die zugeben immer kürzer wurde.


Was ich erwartete hatte, war mir auch nicht bewusst. Es war eben nur ein Bayou. Moor und stinkende Natur waren das Einzige hier. Und der Geruch nach stinkendem Werwolf. Instinktiv war mir der Geruch in die Nase geschossen. Er brannte förmlich darin. Wie ein Warnung die einen anschrie.


Auf dem Rückweg wanderte mein Blick nach oben. Ein klarer fast voller Mond, erhellt alles. Mein Glück sprach wörtlich Bände. Das Jaulen das Tief aus dem Bayou kam trieb mich nur mehr an. Bis diese Hütte erschien. Augenblicklich lief ich hin. Betete hier würde niemand leben. Zu meinem Glück kam ein weiterer Band hinzu.


Jedoch war ich nicht alleine. Sie stand in mitten von Eisenkraut. Braune lange Haare, ebenmäßiges Karamell auf der Haut und ein Geruch zum Fressen schön. Keine Ahnung wie lang ich sie wirklich angestarrt hatte. Zu lange um ein Gentleman zu sein, gewiss. Meine guten Sitten ließ mit jedem Bissen mehr nach.


Mein Hunger meldete sich wie ein Uhrwerk. Das Kribbeln zog sich unter den Augen entlang. Wie ich aussah, war zu gut ausmalbar. Mein Inneres trieb mich zu ihr. Mein Kopf verwehrte sich. Sie hatte gerade in Eisenkraut gebadet. Ich würde mir die Zähne an ihr ausbeißen. Und mehr. Aus irgendeinem Grund sträubte es mir.


Ich nutze eine ungeachtete Minute und stahl ihr den Beutel. Das brennende Gefühl zog sich vollständig über meine Hand. Der Beutel aber landete vorne an der Klinke. Außerhalb ihrer Reichweite. Der kleine Sprint gab mir mehr Möglichkeit sie zu betrachten. Ihr leichtes Parfum hing in meiner Nase. Honig und eine andere Note.


Bei ihrem Griff nach dem Beutel verschwand ich wieder in den Schatten. Beäugte sie still. Beobachtete wie sie sich drehte und umschaute. Ja, nicht alle Krankheiten waren ausgerottet. Mein Jagdinstinkt drückte sich schmerzhaft gegen meinen Kiffer. Forderte mich dazu auf, es zu tun. Dem Hunger nachzugehen.


„Vermisst du etwas?“, meine Stimme hallte tief. Bevor ich revidieren konnte, war meine Stimme zu ihr vorgedrungen. Der Schatten bedeckte zur Hälfte mein Gesicht. Meine Händen waren vor der Brust verkreuzt. Warum hatte ich das getan? Mein Verstand wusste selbst nicht was das sollte.


Ich sah sie nur an. Wartete auf eine Reaktion. Versuchte gar zu erraten ob es Angst oder Angriff war, der nun in ihren Augen auflodern würde. Ein wenig hoffte ich auf letzteres. Angst würde mich nur reizen. Die Jagd war zu verlockend. Zu reizend um dagegen anzukommen.

 

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Bonnie
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Beiträge: 16

Re: Gewächshaus

von Bonnie am 10.05.2020 19:57


1

Who is he? And why the fuck he doesn’t help me?!  


Mein Blick wanderte durch das Gewächshaus, getrimmt darauf jede noch so kleinste Bewegung wahr zu nehmen, doch alles was meine Augen auffingen war der Beutel der an der Tür seelig hin und her baumelte. Gerade wollten meine Füsse das mein Körper sich in die Richtung bewegte, doch die Stimme liess mich inne halten.
Tief, ruhig dennoch war der Unterton beeindruckend bedrohlich, ungewollt erschauderte ich. Situationen wie diese gab es mehrfach, ich meisterte sie meist immer selbstsicher gut, doch in der Stimme lag etwas, das konnte ich nicht beschreiben. Mein Blick wanderte in die Richtung wo die Stimme her kam, der Körper stand starr auf der Stelle, Unsicherheit und Ungewissheit lag im Blick. „Ungewöhnliche Umgebung für ein Vampir“ stellte ich mit sicherer Stimme fest und verschränkte die Arme vor der Brust die Gott sei dank voller Eisenkraut waren. „Ich vermisse nichts, aber danke, ich habe es bereits gefunden.“ Sagte ich lockerer als gedacht und legte den Kopf etwas schief. Wer war der Vampir? Wenn ich etwas hasste dann waren es Vampire die man nicht lesen konnte, wie zum Beispiel er. Kannte man ihn nicht, wusste man nicht ob er nur sprach - oder auch biss. Je mehr sich meine Augen an das Licht worin ich stand gewöhnten, klärte seine Gestalt nach und nach vor mir auf. Seine Schultern breit - das Shirt eng um den Oberkörper, protzend stand er da, spannte bestimmt seine Oberarme noch zusätzlich an damit ich vermutlich beeindruckt war. Die Beine in dunkle Jeans, er wirkte gross, aber neben mir sah jeder / jede gross aus. Mein Blick wanderte prüfend zu seinem Gesicht, angespannte Muskeln, starrer Blick, sein Kiefer starr. Er hatte Hunger und war in Spiellaune. Verdammt gefährliche Mischung. Langsam löste ich die Umarmung der eigenen Hände, nur gerade so das ich ihn wenn nötig im Schacht halten konnte wenn er angreifen wollte - schon lag was kühles starkes an meinem Hals. Ich wurde an eine Brust gedrückt woraus ein knurren Drang und ich rang nach Luft, die Hände an den Unterarm geklammert verdrehte ich kurz die Augen weil der Griff immer enger wurde um den Hals. Innerlich loderte die pure Panik auf, ich keuchte nach Luft ringend, versuchte mich innerlich soweit zu beruhigen das ich meine Kräfte gegen ihn anwenden konnte. Meine rechte Hand verkrampfte sich zu einer Stellung die fast aussah wie eine Kralle, sofort löste sich der Griff um meinen Hals. Keuchend sackte ich vorne über, stützte mich am Tisch ab, liess aber nicht nach, dem unbekannten Vampir die Schmerzen der Hölle in den Kopf zu setzen. Meine Hand senkte sich, so wie er. Er folgte der Bewegung in die Knie, gerade wollte ich mit einem Topf Eisenkraut nach ihm werfen, doch er war bereits weg. Der dunkle Vampir in der Ecke war kurz vergessen, ich rang nach Atem, die feuchte Luft hier drin kam mir dabei zu gute - sie wirkte wie Balsam für meinen plötzlich so trockenen Hals. Prüfend fasste ich mir an die Nase, kein Blut, das war schon einmal ein gutes Zeichen. Mein Blick erhob sich zu dem Vampir in der Ecke, still sah ich ihn an. War er auf das gleiche aus, konnte er sich auf etwas gefasst machen.  



  

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.05.2020 20:07.

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